International Bilingual Montessori School - Frankfurt am Main
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Die Krabbelgruppen
In diese drei Gruppen können Kinder unter drei Jahren aufgenommen werden. Sie bestehen je aus 10 bis 12  Kindern, die jeweils von zwei Betreuern angeleitet werden.
Der Kindergarten
Es gibt drei parallele Kindergartengruppen. In allen besteht eine Altersmischung von drei Jahrgängen, drei bis fünf Jahre. Der Kindergartentag beginnt um 8 Uhr und endet um 16 Uhr.
Die Eingangsstufe
In die Eingangsstufe werden Kinder aufgenommen, die vor dem 1. Juli des betreffenden Kalenderjahres fünf Jahre alt sind. Die Gruppe wird von zwei Lehrern/Lehrerinnen geleitet. Das Curriculum erstreckt sich über zwei Jahre.
Die Grundstufe
In der Grundstufe sind die Jahrgänge 2,3 und 4 zusammengefasst. Zwei Lehrer/Lehrerinnen leiten die Gruppe von maximal 25 Kindern gemeinsam.

Konzept

Warum eine internationale, zweisprachige Schule?

Ibms wurde im Herbst 1996 als erste echte zweisprachige Schule in Frankfurt eröffnet. Sie stellt eine Erweiterung der Internationalen Montessori Pre-School dar, die 1992 gegründet wurde. Beide Einrichtungen waren das Ergebnis eines starken Elternengagements. In einer multikulturellen Stadt wie Frankfurt - mit einer großen Fluktuation bei den Führungskräften - sind viele Familien darauf angewiesen, dass ihre Kinder jederzeit von einem Schulsystem in ein anderes wechseln können. Gleichzeitig möchten sie ihren Kindern die Möglichkeit geben, die Lebensgewohnheiten des Gastlandes kennenzulernen. Für deutsche Kinder bietet ein solch internationales Klima die einzigartige Chance, einen Einblick in andere Kulturen zu erhalten.

Was ist eine zweisprachige Erziehung?

Zweisprachige Erziehung bedeutet mehr als das bloße Erlernen einer fremden Sprache. Die Kinder in ibms lernen in ihrer Zweitsprache, sie benutzen sie als Teil ihres normalen Unterrichts. Unsere Schüler/Schülerinnen erwerben die zweite Sprache in ähnlicher Weise, wie sie ursprünglich sprechen lernten, indem sie mit ihrer Umwelt kommunizieren, die andere Sprachmuster verwendet. Unsere Erfahrungen bestätigen die Ergebnisse wissenschaftlicher Untersuchungen, wonach es keine leichtere oder effektivere Art und Weise gibt, eine Fremdsprache zu erlernen. In der Vorschule lernen unsere jüngeren Kinder (drei bis vier Jahre alt) die neue Sprache durch Lieder, Spiele und rhythmische Sprachspiele kennen. Im Alter von fünf bis sechs Jahren sind sie dann in der Lage, die Zweitsprache zu benutzen, um Bilder zu beschreiben, kleine Geschichten zu verstehen und Spiele zu organisieren. Die Grundschulkinder verbringen den Morgen in parallelen deutschen und englischen Klassen. Sie lernen Lesen, Schreiben und Rechnen in ihrer Muttersprache. Nach einer Pause treffen sich die Jahrgangsgruppen aus beiden Klassen zu den "Sprachprojekten", d.h., die englischen und deutschen Kinder gleichen Alters bearbeiten gemeinsam eine Woche lang ein Projekt in der einen Sprache, das dann in der folgenden Woche in der anderen Sprache leicht variiert wiederholt wird. So bauen die Kinder in beiden Sprachen den Wortschatz zu einem Themenbereich auf. Die Schüler verbringen ca. ein Drittel ihres Schultages mit den Kindern, die hauptsächlich die andere Sprache sprechen.

Was ist das Besondere an der Montessori Pädagogik?

Die Montessori Methode gründet in der Einsicht, dass Kinder besser lernen, indem sie die Welt entdecken - und nicht nur darüber belehrt werden. ibms bietet hierfür ein kreatives Umfeld, das Interesse an vielen Wissensgebieten weckt. Unsere Pädagogen unterrichten sehr individuell und die Kinder benutzen das Montessori-Material, das so gestaltet ist, dass die Kinder weitgehend eigenständig, ohne Anleitung durch einen Lehrer/Lehrerin, lernen können. Somit ist es Kindern verschiedenen Alters, unterschiedlicher Herkunft und Entwicklungsstufe möglich, gemeinsam zu lernen und doch ihren individuellen Weg zum Spaß am Lernen zu finden. Sie erkennen und entwickeln ihre ganz persönlichen Lernstrategien, wobei sie ihre Stärken und Schwächen herausfinden. Dadurch formt sich ein realistisches Selbstbewusstsein. Diesen Prozess zu beobachten, zu begleiten und zu unterstützen ist eine der Hauptaufgaben eines modernen Pädagogen. Die Betonung der Individualität soll nicht zu unsozialem Verhalten, sondern zu helfendem und solidarischem Handeln führen. Das ist der moralische Anspruch, dem wir uns verpflichtet fühlen.

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